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Freiwilligendienste 2012

Von links: Annalena Koch (21) arbeitet für ein Jahr auf einem Abenteuer-Spielplatz. Christina Arnkens (21) ist in eine WG gezogen, um im Haus Regenbogen junge Menschen mit Beeinträchtigungen zu pflegen und zu begleiten. Julian Knust nutzt das freiwillige soziale Jahr zur beruflichen Orientierung. Er arbeitet in den Gemeinnützigen Werkstätten mit Menschen mit Einschränkungen. Jetzt will der 20jährige ein Lehramtsstudium beginnen. Fenni Lambers ist pädagogische Leiterin der Freiwilligendienste und Theo Lampe ist Referent für Freiwilligendienste und Ehrenamt im Diakonischen Werk Oldenburg. |
Jugendliche bewerben sich jetzt für Freiwilligendienste in Diakonischen Einrichtungen
Oldenburg, 28.06.2012 – Werbeanzeigen und Aufrufe zu FSJ und BFD nehmen zu, denn es können mehr Jugendliche einen Freiwilligendienst antreten als in den vergangenen Jahren. Die Zahl der freiwilligen Männer ist geringer, als erwartet. Sie nutzen die Freiheit von der Wehrpflicht noch zu selten für ein freiwilliges Engagement. Mädchen nutzen die zusätzlichen Möglichkeiten hingegen mehr. Dabei gehen die Jugendlichen deutlich planvoller vor, als in vergangenen Jahren, beobachtet die pädagogische Leiterin der Freiwilligendienste bei der Diakonie. Anstelle vieler Bewerbungen für alles Mögliche, konzentrieren sich die meisten Jugendlichen auf Bewerbungen für Tätigkeiten, die sie tatsächlich auch antreten möchten. Bei den Freiwilligendiensten der Diakonie besteht die Auswahl zwischen 190 Stellen in 70 Einrichtungen von der Küste bis nach Südoldenburg. Die Freiwilligen Jahreshelfer arbeiten dort mit Menschen mit Behinderung, älteren Menschen, KrankenKrankenhäusern, Sozialstationen oder der Psychiatrie, mit Kindern und jungen Menschen sowie mit Benachteiligten. Das vielfältige Stellenangebot ermöglicht eine passgenaue Vermittlung, freut sich Lambers. Es muss zu den Interessen der Freiwilligen passen und der Anfahrtsweg soll gering gehalten werden, wenn die Freiwilligen nicht direkt in der Einrichtung wohnen können. Lambers ist zuversichtlich, dass bis zum Beginn Anfang September mehr als 180 Jugendliche einen Platz für ihren Freiwilligendienst bei der Diakonie bekommen. Für die Jugendlichen birgt der Dienst die Chance, wertvolle soziale Erfahrungen fürs spätere Berufsleben zu gewinnen: die sind auch für Jungen hilfreich, die völlig gegensätzliche Berufspläne haben. Das wissen wir aus den Berichten ehemaliger Zivildienstleistender, erläutert Lambers. |
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