|
|
|
Pressemeldung der Diakonie im Oldenburger Land
| Diakonie-Vorstand ringt mit Mitarbeitern um Sanierungskonzept für sieben Altenheime |
|
Oldenburg, 15.12.2009 - Joachim von der Osten, Kaufmännischer Vorstand des Diakonischen Werkes berichtet, dass die fast 600 Mitarbeiter in den Einrichtungen der Altenpflege einzeln um die Zustimmung zum Verzicht auf Weihnachtsgeld und Gehaltsbestandteile gebeten werden. Thomas Feld bedauert, das dieser Schritt notwendig sei. Nach 5 Millionen Euro Kapitalausstattung und Stundung von Mietzahlungen für die Altenhilfe-Einrichtungen sei nun der Beitrag der Mitarbeiter notwendig, um das Überleben der Einrichtungen zu sichern. Martin Stahl, Wirtschaftsprüfer der Mitarbeiterseite bestätigte, „es droht die Insolvenz und Überschuldung der Einrichtungen wenn nichts geschieht.“ Manfred Freyermuth, Vorsitzender der Mitarbeiterseite in der arbeitsrechtlichen Kommission hatte den Oldenburger Kompromissvorschlag abblitzen lassen. Er warnte den Vorstand vor einzelvertraglichen Lösungen und forderte ein anderes Sanierungskonzept. Gleichzeitig signalisierte er Gesprächsbereitschaft.
Der Aufsichtsrat des Diakonischen Werkes hatte gestern in einer Sondersitzung die Situation der Altenpflegeeinrichtungen beraten und die Altenpflegeeinrichtungen auf der Basis der Satzung des Diakonischen Werkes bis Ende 2010 von der Einhaltung der Arbeitsvertragsrichtlinien entbunden. Durch diese Ausnahmeregelung werden Einzelverträge mit Mitarbeitern möglich. Nach Ansicht des Aufsichtrates können die Arbeitsplätze dadurch gesichert werden. |
|
|
|
|