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Pressemeldung der Diakonie im Oldenburger Land
| Diakonische Konferenz fordert bessere Rahmenbedingungen für die Pflege |

Diakonie-Vorstand Pastor Thomas Feld (v.li.), Prof. Dr. Jörg Schneider, Präsidiumsvorsitzender der Diakonischen Konferenz und Diakonie-Vorstand Joachim von der Osten mit Jahresbericht und Pflegeforderungen. |
Bewertung von Pflege muss besser werden
Oldenburg, 12.11.2009 - Angehörige von Pflegebedürftigen erleben die fachliche Sicherheit diakonischer Mitarbeiter als sehr entlastend, weiß Diakonie-Vorstand Thomas Feld.
Umso bedauerlicher sei es, dass in Niedersachsen zur Zeit keine auskömmlichen Pflegeentgelte gezahlt würden. Die Oldenburger Diakonie sieht sich derzeit gezwungen, die 556 Mitarbeitenden in sieben Pflegeeinrichtungen darum zu bitten, auf das Weihnachtsgeld zu verzichten. Betroffen sind das Haus für Senioren - Büsingstift, Ev. Seniorenzentrum Schützenweg, Friedas-Frieden und Elisabethstift Betriebsgesellschaft sowie das Ev. Seniorenzentrum Bischof Stählin in Oldenburg, das Ev. Seniorenzentrum to Huus achtern Diek in Nordenham-Blexen und das Ev. Peter-Friedrich-Ludwig-Stift in Esens.
Bei der Präsentation des Jahresabschlusses für 2008 mit einer Bilanzsumme von 46 Millionen Euro, erzeugte die finanz-wirtschaftliche Situation der Altenpflegeheime unter den Delegierten Betroffenheit. Entrüstet beschloss die Konferenz eine Stellungnahme in der die alarmierende Entwicklung verurteilt wird. Die pflegerische Versorgung alter und kranker Menschen müsse in unserer Gesellschaft endlich den Stellenwert erhalten, der ihr gebührt. Das beinhalte den würdevollen Umgang mit den Pflegebedürftigen und eine anständige Bezahlung der Mitarbeiter, erläuterte Prof. Dr. Jörg Schneider, Präsidiumsvorsitzender der Diakonischen Konferenz. Diesem Ziel dienen auch die derzeitigen Kampagnen der Diakonie für die Pflege. (www.weil-wir-es-wert-sind.de und www.stark-fuer-die-pflege.de) |
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